Umzugskosten kalkulieren und Geld sparen – wir sagen Ihnen, wie Sie mit einer sorgfältigen Planung hohe Umzugskosten vermeiden können

KostenplanungSchon die Wohnungssuche kann bei Umzugskosten – wenn auch meist eher niedrig – zu Buche schlagen, z.B. Gebühren für Wohnungsanzeigen, zusätzlich gekaufte Tageszeitungen, um den lokalen Wohnungsmarkt zu durchforsten und Fahrtkosten zu Wohnungsbesichtigungen. Wenn Sie Umzugskosten kalkulieren, sollten Sie auch diesen Faktor einbeziehen.

Professionelle Hilfe oder Eigeninitiative?

Wenn Sie die Wohnungssuche einem Makler überlassen, bekommt dieser Provision, die sogenannte Courtage, die Sie, wenn Sie Umzugskosten kalkulieren, nicht übersehen dürfen. Die Courtage ist vom Miet- bzw. Kaufpreis abhängig und kann die Umzugskosten stark erhöhen. Bei Mietobjekten fallen zwei Kaltmieten plus 19% Mehrwertsteuer an, beim Kaufvertrag wird die Courtage prozentual vom Kaufpreis berechnet. Die Prozentzahl schwankt je nach Region und Lage. Schauen Sie genau in den Vertragskonditionen nach, was der Makler beim Umzug kosten wird.

Wenn Sie sich für eine Mietwohnung entscheiden, wird Mietkaution an den Vermieter fällig und wirkt sich auf Umzugskosten aus. Üblicherweise beträgt die Kaution drei Netto-Kaltmieten und kann – beginnend mit Mietvertragslaufzeit – in drei Raten gezahlt werden. Mittlerweile bieten Versicherungsunternehmen Kautionsbürgschaften an: der Mieter zahlt jährlich 5,25% der Kautionssumme an den Versicherer. Der Vermieter erhält eine Bürgschaftsurkunde, laut derer der Versicherer für Schäden haftet. Die Kautionsbürgschaft richtet sich an Personen, die nicht über Ersparnisse für Umzugskosten verfügen, um die Kautionssumme zu stemmen. Beachten Sie, dass Sie, selbst wenn Sie in der Mietzeit nichts beschädigt haben, die eingezahlten Kautionsanteile nicht zurückerhalten. Überlegen Sie deshalb, wenn Sie Ihre voraussichtlichen Umzugskosten kalkulieren, welche Prozedur für Sie optimal ist.

Genaue Planung hilft Umzugskosten reduzieren

Wenn Sie um- oder mit Ihrem Partner zusammenziehen,  können sich die Umzugskosten erhöhen, wenn sich Mietzeiten überschneiden und doppelte bis dreifache Mietkosten auflaufen, wenn Sie eher aus Ihrem Vertrag möchten, aber keinen Nachmieter finden. Wenn Sie beim Umzug Kosten sparen wollen, stimmen Sie die Vertragszeiten möglichst genau aufeinander ab.

Wenn Sie Ihre erste Wohnung beziehen und Umzugskosten errechnen, müssen Sie eine Haftpflichtversicherung abschließen und zu den Umzugskosten kalkulieren. Vergleichen Sie sorgfältig Policen und Konditionen: nicht immer ist das auf den ersten Blick günstigste Angebot optimal und kann nach dem Umzug Kosten nach sich ziehen, die Sie nicht im Blick hatten. Wenn Sie bereits versichert sind, werden beim Umzug eventuell Ihre Policen angepasst.

Einen wichtigen Faktor der Umzugskosten stellen Renovierungen bzw. Schönheitsreparaturen dar. Prüfen Sie Ihren Mietvertrag, ob Sie überhaupt Schönheitsreparaturen vornehmen müssen – vielleicht können Sie Umzugskosten hier deutlich reduzieren. Wenn Sie renovieren müssen, fallen Material- und ggf. Handwerkerkosten an. Die Sache selbst zu erledigen senkt beim Umzug Kosten,  kostet aber auch Zeit und je handwerklichem Geschick Mühe. Wägen Sie ab, was vernünftig ist. Unabhängig von Ihrer Handwerkskunst: Starkstrom-An- und Abschlüsse oder Abflussanlagen müssen aus Sicherheitsgründen von Fachleuten übernommen werden. Lassen Sie sich verbindliche Angebote unterbreiten, um die Umzugskosten zu kalkulieren.

Online Preise vergleichen und Angebote einholen

Je nach Entfernung der Wohnorte kommen Fahrtkosten auf Sie zu, z.B. Wohnungsbesichtigungen und Renovierungsarbeiten. Beim Umzug hängen die Fahrt- und Umzugskosten von der Fahrzeuggröße und dem Benzinverbrauch ab. Um hier den Anteil an den Umzugskosten kalkulieren zu können, nutzen Sie Online-Fahrtkosten-Rechner.

Ein weiterer Kostenposten sind Umzugskartons und Packmaterial. Fragen Sie im persönlichen Umfeld: meist haben Freunde gebrauchte Kartons in gutem Zustand übrig, was beim Umzug Kosten spart. Ansonsten können Sie in Kleinanzeigen nach einmalig gebrauchten Kartons suchen und Umzugskosten niedriger halten. Einige Umzugsunternehmen verkaufen gebrauchte Kartons günstiger. Um realistisch die Umzugskosten kalkulieren zu können, ermitteln Sie mit einem Online-Kartonrechner, wie viele Kartons Sie brauchen. Besorgen Sie Decken zur Polsterung, Müllsäcke und ggf. Tragegurte. Zeitungspapier eignet sich als Polstermaterial für zerbrechliche Einrichtungsgegenstände.

Wenn Sie mit einem Speditions- oder Umzugsunternehmen umziehen, variieren die Umzugskosten je nach gebuchtem Servicepaket: Vom bloßen Transport bis zum Rundum-Komfort-Paket ist alles möglich. Vergleichen Sie Anbieter und lassen Sie sich Festpreisangebote erstellen, um zu errechnen, was der Umzug kosten wird– und vergessen Sie die Trinkgelder für die Umzugshelfer.

Früh buchen und beim Umzug Kosten sparen

Wenn Sie Umzugskosten besonders niedrig halten und den Umzug selber organisieren möchten, müssen Sie einen ausreichend großen Möbelwagen anmieten. Wenn Sie nicht weit weg ziehen, reicht ein lokaler Anbieter. Geht es weiter weg, kontaktieren Sie eine Fahrzeugvermietung mit großem Filialnetz. Legen Sie Ihren Umzug nicht auf Monatsanfang oder – ende und vermeiden Sie Wochenendumzüge, denn dann sind Umzugsfahrzeuge besonders gefragt und verursachen hohe Umzugskosten. Hingegen bieten viele Vermietungen unter der Woche Preis-Specials – und Sie können niedrigere Umzugskosten kalkulieren. Falls Sie den Wochenendtermin nicht vermeiden können, reservieren Sie das Fahrzeug so früh wie möglich!

Berücksichtigen Sie in jedem Fall die Parksituation vor Ihrer alten und neuen Wohnung! Welche Gebühren fallen an und erhöhen die Umzugskosten? Lohnt es sich, eine temporäre Halteverbotszone zu beantragen? Achten Sie auf die von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlichen Fristen und Gebühren für die Anmeldun, wenn Sie die Umzugskosten kalkulieren.

Ziehen Sie auf eigene Faust um, weil Sie beim Umzug Kosten sparen wollen, sorgen Sie in jedem Fall auf ausreichend Essen und Trinken für Ihre Helfer. Wenn Sie Helfer von Jobbörsen buchen, um  geringe Umzugskosten zu kalkulieren, klären Sie neben der Entlohnung auch die Versicherungsfrage, um bei Unfällen kein finanzielles Risiko bei den Umzugskosten einzugehen!

Planen sie frühzeitig, welche Möbel Sie neu kaufen möchten und welche Umzugskosten hier anfallen. Behalten Sie dabei auch sogenannte „Wohnaccessoires“ wie Vorhänge im Blick, damit Sie wissen, was noch beim Umzug für Kosten auf Sie zukommen.

Um sicherzugehen, dass Ihre Post an Ihrer neuen Adresse ankommt, stellen Sie einen kostenpflichtigen 6- oder 12-monatigen Nachsendeauftrag bei der Post. So haben Sie Zeit, um Behörden usw. über Ihren Adresswechsel zu informieren – langfristig machen sich diese Umzugskosten bezahlt. Sie können auch die kostenlose Umzugsmitteilung der Post nutzen: mit einem Klick erreichen Sie dutzende Vertragspartner, die dann informiert werden, so können Sie beim Umzug Kosten sparen.

Sorgfältige Vergleiche zahlen sich langfristig aus

Tarife für Strom, Gas, Kabelanschluss, Telefon und Internet unterliegen teils starken regionalen Schwankungen – bei einem Umzug Kosten zu vergleichen lohnt sich, ein Ortswechsel bietet die Gelegenheit, Anbieter zu vergleichen und eventuell zu einem neuen Vertrag zu wechseln – auch wenn dabei einmalige Anschlussgebühren und damit kurzfristig höhere Umzugskosten anfallen können.

Auch nach einem gelungenen Wohnungswechsel warten noch einige Umzugskosten auf Sie, nämlich An- und Ummeldungen. Keine Sorge; die meist kostenlose Anmeldung beim Bürgeramt müssen Sie nicht in die ist Umzugskosten kalkulieren. Dafür sollten Sie aber in jedem Fall die Meldefrist einhalten, sonst müssen Sie eine Strafgebühr entrichten, was Ihre Umzugskosten erhöht! Brauchen Sie einen neuen Ausweis, kostet Sie das rund 30 Euro. Melden Sie Ihr Fahrzeug um, werden dabei je nach Kommune und Schildermacher ca. 50 Euro für die Umschreibung und 30 Euro für neue Schilder fällig.

Auch bei der allerbesten Planung kann etwas schiefgehen. Planen Sie deshalb in Ihren Umzugskosten auch Geld für z.B. unvorhergesehene Reparaturen ein, etwa wenn beim Umzug etwas beschädigt wurde, oder wenn die Installation der Küchengeräte noch etwas braucht und Sie noch einige Tage auf Restaurants oder den Bäcker angewiesen sind, was nachträglich Umzug kosten verursacht.

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